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Klarstellung zur BTGA-Regel 3.003 – Kapitel 5, Abschnitt 5.2, Absatz 3

In Kapitel 5, Abschnitt 5.2, Absatz 3 der BTGA Regel 3.003 „Geschlossene wassergeführte Kalt- bzw. Kühlwasserkreisläufe – Zuverlässiger Betrieb unter wassertechnischen Aspekten“ (Ausgabedatum April 2017) ist zur Eignung von Materialien in Kalt- bzw. Kühlwasserkreisläufen folgende Aussage getroffen worden:

Auf den Einsatz innenverzinkter Rohre soll in geschlossenen Anlagen verzichtet werden, da die Zinkschicht in sauerstoffarmen Systemen keinen Korrosionsschutz bietet, sich dafür aber Wechselwirkungen mit Wasserbehandlungsmitteln ergeben können. Dies gilt eingeschränkt auch für andere Komponenten, z. B. C-Stahl-Pressfittinge.

Hierzu möchten wir klarstellen, dass dies nicht grundsätzlich auf alle C-Stahl-Pressfittinge zutrifft. Fittings und Verbindungsstücke, die aus Korrosionsschutzgründen außen galvanisch verzinkt sind und bei denen technisch unvermeidbar ein gewisser Zinkeintrag auf die Innenoberflächen erfolgt, können zur Verbindung von innen nicht beschichteten Rohren aus unlegiertem Stahl eingesetzt werden. Aufgrund dieser geringen Restzinkmengen und der im Verhältnis zur gesamten Rohrinnenoberfläche kleinen Kontaktfläche sind keine negativen Einflüsse auf das Medium zu erwarten.

Auf den Einsatz voll innenverzinkter Fittinge soll in geschlossenen Anlagen verzichtet werden Für Rückfragen zu diesem Thema steht ihnen das technische Referat des BTGA jederzeit gerne zur Verfügung. Sie erreichen dieses unter der Telefonnummer: 0228/94917-22.

Hier der Text als pdf-Dokument zum Ausdrucken.

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